Sport: eine Herzensangelegenheit

Eine aktive Lebensweise zahlt sich vielfach für die Gesundheit aus. Bewegung senkt den Blutdruck, wirkt positiv auf die Blutfettwerte, stärkt die Blutgefäße und hilft Übergewicht abzubauen. Auch der Psyche tut Bewegung gut. Sport hilft, Stress abzubauen und ist ein wahrer Stimmungsaufheller. Für die Herzfitness sollten drei- bis fünfmal in der Woche mindestens 30 Minuten Bewegung auf dem Programm stehen. Tipp: Pensum langsam steigern, das eigene Leistungsniveau berücksichtigen und realistische Ziele anstreben. Auf diese Weise stellen sich die ersten Erfolge schnell ein.

Doch auch bei den alltäglichen Dingen können wir unser Herz fördern. Warum nicht die Treppen nehmen statt den Aufzug, das Auto stehen lassen und aufs Fahrrad steigen oder mal eine U-Bahn-Haltestelle früher aussteigen und den Rest zu Fuß gehen?

Mit Spaß in Schwung kommen

Besonders geeignet für die Herzgesundheit sind Ausdauersportarten. Dazu zählen z. B. Laufen, Radfahren, Nordic Walking, Wandern oder Schwimmen. Grundsätzlich gilt jedoch: Jede Aktivität zählt! Die „richtige“ Sportart ist die, die wirklich Spaß macht. Denn wer sich zum Sport quält, wird nicht so leicht in Schwung kommen und vor allem nicht am Ball bleiben. Ob Trendsportart, in der Mannschaft, unter freiem Himmel oder im frischen Nass, den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt und jeder kann die Sportart finden, die zu ihm passt und ihm Spaß macht.

Vielen hilft es, nicht alleine Sport zu treiben, sondern sich einen Trainingspartner zu suchen und so beispielsweise den Plausch mit der Freundin mit dem Laufen zu verbinden. Das motiviert und die Ausrede, einen Sporttermin auffallen zu lassen, wird deutlich erschwert. Da Sport auch Kopfsache ist, kann positives Denken die Motivation beeinflussen. „Ich tue es für mich und mein Herz“ sollte daher der Leitspruch sein, wenn es um mehr Bewegung geht.