Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek …

ist Direktorin des Institutes für Geschlechterforschung in der Medizin (GIM) an der Charité Berlin. Sie ist Gründungspräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e. V. und der International Society for Gender in Medicine. Darüber hinaus ist Prof. Dr. Regitz-Zagrosek Projektleiterin des Forschungsschwerpunktes „Geschlechterforschung in der kardiovaskulären Medizin“ am Center for Cardiovascular Research an der Charité Berlin und Koordinatorin von DFG-, BMBF- und EU-Projekten zu diesem Thema.

„Herz-Kreislauferkrankungen entstehen größtenteils aufgrund beeinflussbarer Risikofaktoren und könnten demnach durch Präventionsmaßnahmen vielfach vermieden werden. Einige dieser Risikofaktoren schlagen bei Frauen sogar mehr ins Gewicht als bei Männern, weshalb die gezielte Aufklärung über Maßnahmen, die das Risiko senken könnten, damit es gar nicht erst zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommt, ein wichtiges Anliegen ist und ein Ansporn für mich, hier etwas zu bewegen.“

Deutsche Gesellschaft für geschlechtsspezifische
Medizin e.V. (DGesGM) …

wurde 2007 gegründet und widmet sich der Wissenschaft und Erforschung geschlechtsspezifischer Unterschiede in der klinischen Medizin, der Grundlagenforschung sowie in der Prävention und bei den Versorgungsstrukturen. Darüber hinaus setzt sich die Gesellschaft dafür ein, die ermittelten Forschungsergebnisse in die medizinische Praxis umzusetzen und die Öffentlichkeit darüber zu informieren.

„Geschlechtsspezifische Unterschiede werden in der Forschung und Praxis noch immer nicht hinreichend berücksichtigt. Doch gerade am Beispiel von Herz-Kreislauferkrankungen lässt sich gut veranschaulichen, wie unterschiedlich Frauen und Männer sind und wie nötig eine geschlechtsspezifische Betrachtung ist. Hierzu soll nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch die Ärzteschaft im Rahmen der Initiative informiert und aufgeklärt werden, damit sie die Erkenntnisse auf die klinische Praxis übertragen kann. Daher engagieren wir uns gerne.“

Dr. Natascha Hess, stellvertretende Vorsitzende der DGesGM

Coca-Cola light …

Coca-Cola Deutschland setzt sich mit seiner Marke Coca-Cola light für Frauengesundheit ein. Mit Hilfe der Marke Coca-Cola light kann eine breite Öffentlichkeit für das Thema Herz-Kreislaufgesundheit bei Frauen sensibilisiert werden. Die Marke spricht die richtige Zielgruppe – Frauen im Alter ab 25 – an.

Bereits seit 2008 setzt sich Coke light in den USA im Rahmen der „The Heart Truth“-Kampagne (www.dietcoke.com/hearttruth) für die Herzgesundheit von Frauen ein. Dort hat die Kampagne es geschafft die Aufmerksamkeit für die Herzgesundheit bei Frauen zu erhöhen. An diese Erfolge möchte Coca-Cola light in Deutschland anknüpfen und hat deshalb mit weiteren Partnern die Initiative „Hör auf dein Herz“ ins Leben gerufen. Der Einsatz für die Gesellschaft und das Engagement für einen akti-ven, gesunden Lebensstil sind bei Coca-Cola Deutschland eingebettet in die Nach-haltigkeitsstrategie „Lebe die Zukunft“. Im Handlungsfeld „Aktiver Lebensstil“, einer von insgesamt sieben Bereichen, übernimmt das Unternehmen Verantwortung als Teil unserer Gesellschaft. Da zu einem gesunden Lebensstil nicht nur eine ausge-wogene Ernährung, sondern auch viel Bewegung gehört, hat Coca-Cola beispielsweise gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund den Städtewettbewerb Mission Olympic ins Leben gerufen. Seit dem Start in 2007 wurden 1,28 Millionen Menschen zu mehr Bewegung motiviert.